Brutsucht

gartenvogel
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Re: Brutsucht

Beitrag von gartenvogel » 23. Februar 2017, 12:48

Zum Bio,.... was meint denn der unbedarfte Leser, woraus das Grundfutter unserer Vögel besteht?....
Praktisch alle diese Getreidesorten werden kommerziell angebaut, da sie ja auch zur Ölgewinnung und/oder der menschlichen Ernährung dienen.
Beim Hauptfutter ist also "Bio" kein Thema, aber bei der Gurke besinnen wir uns wieder auf "gesunde" Ernährung?
Ob da wohl ein Widerspruch im Kontex verborgen ist?
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Joschua-Floid
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Re: Brutsucht

Beitrag von Joschua-Floid » 23. Februar 2017, 14:18

Nun, ich bin davon ausgegangen, dass ich bei Hungenberg keine Chemikeule beommne, wenn es um mein Hauptfutter geht.
Was die Gurke betrifft, gebe ich dir Recht, wir essen ohne lange nachzudenken so einiges, jedoch achte ich bei meinem Sohn schon auf "Deutsche Bio-Kost", wie heißt es so schön? Bio-Kost kommt aus Fern-Ost ?
Bei den zarten Organismen meiner Vögel wollte ich auch auf der sicheren Seite sein, danke für deinen guten Rat.
Wenn du dir sicher bist, dass sie keinen Durchfall bekommen, füttere ich auch mal Gurke, noch dürfen sie, wenn es Küken gibt, ist Pause für 10 Tage angesagt.
mfG

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Re: Brutsucht

Beitrag von gartenvogel » 23. Februar 2017, 18:02

Zitiere: "Nun, ich bin davon ausgegangen, dass ich bei Hungenberg keine Chemikeule beommne, wenn es um mein Hauptfutter geht."

Nun, ist man der Meinung, das Hungenberg das verkaufte Getreide selbst anbaut?
Oder könnte es doch vielleicht so sein, das Hungenberg es von Versele Laga bekommt, dem größten Futtermittelimporteur, der es dann weiter an Hungenberg...etc. etc..gibt?
Und wie Versele Laga nun sein Getreide in Asien, Argentinien oder Rußland bezieht, wird doch wohl vom Preis der Tonne beim Erzeuger abhängen und nicht ob Müller in der BRD meint, er kaufe nur Saaten bei denen kein RoundUp und sonstige Insektizide zum Einsatz kommen!
Und welchen Einfluß sollte ein Futtermittelhändler in der BRD wohl haben, was die Anbaumethoden in China oder sonst wo angeht?
Meine Gutgläubigkeit hält sich da in enge Grenzen, was den biologischen Anbau beim Erzeuger angeht...bezw. ob es so etwas überhaupt in den Erzeugerländern gibt!

Zitiere: "Wenn du dir sicher bist, dass sie keinen Durchfall bekommen, füttere ich auch mal Gurke, noch dürfen sie, wenn es Küken gibt, ist Pause für 10 Tage angesagt."

Ich habe doch geschrieben, das in der Brut eine wesentliche größere Menge an Gurken verbraten wird...und das heißt doch wohl bei der Eiablage, beim Schlupf und bis zur Selbstständigkeit der JV, oder?
Und wieso bekommen sie Durchfall davon?
gartenvogel

PS Foto der Verabreichung ..Voliere besetzt mit 0.1 Serinus hypostictus und 1.1 Neochmia phaeton evangelinae
Und sollten die Vögel noch nie Gurken in ihrem Leben gefressen haben, so fängt man die ersten tage eben mit kleinen Mengen an...sollte doch auch wohl logisch sein.

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Re: Brutsucht

Beitrag von Joschua-Floid » 23. Februar 2017, 19:22

Nun ja. was du da schreibst, macht mich nicht wirklich glücklich, soll es wohl auch nicht. Mir wollte einer verklickern, dass VerseleLaga der hit sei, es gäbe ums Verrecken nichts besseres. Naja, ich bin nun bei b&m gelandet.
Ich füttere z.Zt. grünes, ich schrieb, dass ich Pause mache wenn die Küken da sind.
OK, ich habe schon Gurke gekauft, morgen früh ist Premiere, du hälst deinen Buckel hin.
Alles klar, ich werde jedem ein abgemessene Portion anbieten, kann es ja so machen, dass ich meinem Fütterpersonal sage, sie sollen am Mittag die Gurke entfernen.
Ich habe normalerweise nichts gegen Gurken, nur bei meinen Vögeln da bin ich pingelig. Nimm das nur icht persönlich, wenn du auch Kanrien hast und die noch fit sind, was soll da schief gehen.
Danke für die angebildete Gemüseplatte.

MfG
JF

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Re: Brutsucht

Beitrag von gartenvogel » 23. Februar 2017, 21:41

Ich nehme nichts persönlich, eher gebe ich dann nur einen letzten Kommentar und beende die Diskussion, wenn es sinnlos wird.
Ich habe schon seit 10 Jahren keine Kanarien mehr, aber die Fütterung betrifft ja alle Finken (Cardueliden), Prachtfinken etc..und deren Stoffwechsel funktioniert in etwa gleich.
Ebenso habe ich Kanarien auch schon über Jahre nur mit kohlenhydratenhaltigen Saaten gefüttert und auch lange gezüchtet, das klappt prima.
Prinzipiell kann man sagen... bei mir gilt nicht..."ich habe mal gehört, oder jemand hat gesagt"...sondern ich habe es über Jahre selbst getestet.
gartenvogel

Vogelhaltung an sich ist nicht schwer, da absolut logisch in ihrer Durchführung.

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Re: Brutsucht

Beitrag von Joschua-Floid » 23. Februar 2017, 22:54

Du fährst eine sichere Schiene, ich habe bei einer Wohnungsauflösung 9 halbtote Kanariennvögel vorgefunden, habe sie zur TiHo gebracht (sie haben einigen Wocheh dort zugebracht) und ichhabe sie tatsächlich alle Neune fit zurückbekommen, dann wurde Platz geschaftt, der Pavillon im Garten zur Kanrienresidenz gemacht, dann bekam mein Sohn asthmatische Attacken, allerg. Test: Federallergie, Vögel nach Celle gebracht zu einer Verwandten, Kois angeschafft, weil mein Sohn aus therapeutischer Sicht Tiere in seinen Alltag einbeziehen soll, bzw. das Füttern (autistische Züge), dann wurden uns die Kois gestohlen, Verwandte in Celle verstarb, Vögel (mitterweile waren es ja 21) wieder zurück, neuer Test beim Sohn erwies ich als negativ gegen Vogelfedern.
Es ist jetzt so, dass ich alles daran setzen werde, meine Brut groß zu ziehen, bin beruflich eingebunden und kann leider nicht so wie ich möchte, mich mit alternariven Futtersorten auseinander setzen, daher die Gurkenphobie.
Ich bin nun auf die Fütterung von Hungenberg gekommen und werde es weiter machen, sei froh, dass du dir die Zeit für deineVögel nehmen kannst.
Du siehst, mein ornithol. Helfer ist durch Zufall in mein Leben gekommen, wie mein Vögel, ergab sich in der TiHo eben so.
Das Leben spielt oft verrückt, wehe dem der sich anstecken lässt.
MfG
JF

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Re: Brutsucht

Beitrag von gartenvogel » 24. Februar 2017, 00:12

Man muß sich schon selbst damit auseinander setzen und sicher muß man nicht auch 1000 Fachbücher wälzen.
Wer über einen logischen Verstand verfügt, hat es eh leichter.
Dabei immer schön kritisch bleiben ist die erste Devise, denn in der Vogelhaltung ist es wie bei den Anglern., es wird viel erzählt und ich nenne es dann eben Vogellatein.
Am wenigsten lernt man allerdings in den Foren, denn da sind sehr viele "Angler".
gartenvogel
PS "Zeit nehmen". Sicher bin ich jetzt Rentner, aber ich habe schon zuvor bis auf kurze Unterbrechungen immer Vögel gezüchtet, auch 30 Jahre arbeitend im Dreischichtenmodus.

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Re: Brutsucht

Beitrag von Joschua-Floid » 24. Februar 2017, 13:34

Nur ganz kurz,
die Gurke wurde meiner Frau förmlich aus der Hand gerissen, ich übertreibe, es wurde erst vorsichig probiert, dann für gut befunden, mit Appetit gefuttert und und an die Angebetete weiter gefüttert, schaun wir mal.
Deine Anmerkung zu den Foren, du, es gibt überall Leute welche andere verunsichern, und es gibt sehr viel Scharlatanerie, was denkst du was bei uns so abgeht, aber das hat jetzt nichts mit den Kanarien hier zu tun.
Ich werde über die Verdauung berichten. ;)
mfG

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Re: Brutsucht

Beitrag von Joschua-Floid » 5. März 2017, 14:14

@Gartenvogel
Hallo, ganz kurz, wir sind "Küken", grins.
Welch ein Glück, dass sich die Vogelfeder-Allergie bei meinem Sohn als Fehldiagnose erwies. Es wäre ein Drama, denn Josch ist nicht von dn Nestern wegzubekommen. Nun darf er mit meiner Frau gemeinsam das Aufzuchtfutter zubereiten.
Wir haben alle einíge liebgewordene Gewohnheiten zurück gesetzt, weil man ja schon um 6 Uhr in der Frühe aufstehen muss um nach den Nestern zu schauen. :roll:
Habe mir schon überlegt, bei Josch einen big brother im Zimmer zu installieren.
Alle vier Nester sind bestückt, von dem einen Paar ist heute das 4. geschlüpft.
Naja, da kommen noch fedrige Zeiten, aber für den Jungen ist es eine gute Therapie, er ist voller Teilnahme, eben das was beabsichtigt war.

mfG
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Re: Brutsucht

Beitrag von gartenvogel » 5. März 2017, 14:35

Lebende Tiere sind immer eine gute Therapie, darum habe ich ja welche...aus meiner Sicht....Vogelhaltung oder Briefmarken sammeln?
Was für eine Alternative.... :o
Gartenvogel

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