Jungvögel und Milben

gartenvogel
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Re: Jungvögel und Milben

Beitrag von gartenvogel » 9. April 2017, 09:49

Wie ich schon erwähnte, sollte ein Milbenmittel schon am nächsten Tag so wirken, das keine Milbe mehr sichtbar ist und nicht viele Tage die Tiere mit immer neuen Behandlungen mit den Milbengiften körperlich zu belasten. Schließlich ist das kein "Puderzucker".
Wir unterscheiden dann auch noch zwischen Roter und Nordischer Vogelmilbe, die eine unterschiedliche Behandlung erfordern, eben um die Belastungen so gering wie möglich zu halten.
Liest man sich durch die Foren, so stößt man auf Hypothesen ,die selten einer sachlichen, logischen Überprüfung standhalten...siehe auch 1. Satz in diesem Post. Ob nun ein Artikel in der AZ das "Gelbe vom Ei" ist ist nur in sofern von Bedeutung, als er sich eben mit den Erfahrungen von Leuten mit großen Beständen, die dies schon vor vielen Jahren mit Erfolg getestet haben, decken sollte.
Ich habe mich mal durch einen Thread in "einem der" Foren durchgearbeitet...Fazit....90% der Einlassungen waren nicht zu gebrauchen und sorgen bei unerfahrenen Vogelhaltern nur für Verwirrung.
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Joschua-Floid
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Re: Jungvögel und Milben

Beitrag von Joschua-Floid » 9. April 2017, 13:57

Verwirrung stiftet das ganze Theater noch immer, denn wenn ich mir vorstelle, die A.-Karte in diesem Punkt gezogen zu haben, wüsste ich immer noch nicht, wie ich wirklich vorgehen sollte.
Was denn nun? Von außen oder von innen, mir wird schwindlig, denn auch ich habe einige Beiträge hierzu gelesen und ich muss sagen, es wundert mich, dass die Küken von H. das überstanden habe.
Daher hatte ich schon den Verdacht, dass es sich nicht um die rote M. handelte.
Wie auch immer, bleibt der Weg zu den Kompetenten, aber wehe wenn einer mal anderer Meinung ist, dann wird laut gejodelt.
Letztendlich ziehe ich Billanz, wirklich geholfen hat keiner, es ist wie es in den Foren fast überall ist, wichtiges Wortgemetzel. Es gibt auch Kanarienhalter, welch ihre Erfahrungen mit wenigen Tieren gemacht haben.Tut mir leid, das muss mal betont werden.
Ich bin wieder zur Normalität zurück gekehrt und werde wenn es sein muss, die kritschen und neuralgischen Punkte vor Ort abklären lassen.
Ich habe keinen riesigen Bestand, jedoch wenn die Milbe Einzug hielte, wäre ich ganz schön am Rudern. Der Begriff Präventivmaßnahme ist leider zu kurz gekommen.

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Re: Jungvögel und Milben

Beitrag von gartenvogel » 9. April 2017, 18:16

Prävention gegen Milben ist eigentlich genau so wenig möglich, wie gegen Krankheiten.
Ich behandele doch keine Vögel mit Giften als Prävention!! Und nach 3 Monaten fallen auch Kontaktgifte flach...und soll ich dann auf Verdacht die Vögel wieder mit Gift behandeln?? Das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluß sein!!
Lediglich Vorsichtsmaßnahmen kann man treffen, damit man nicht überrascht wird..siehe Transportbehälter bei Neukauf.
Eine Prävention gibt es wohl nur gegen Kanarienpocken, aber das eben nur über eine Impfung, die soviel ich weiß, jedes Jahr wiederholt wird.
Und ob der Impfstoff überhaupt noch in der BRD verfügbar ist, steht auf einem anderen Blatt.
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Re: Jungvögel und Milben

Beitrag von Joschua-Floid » 9. April 2017, 19:49

OK, danke, Das sehe ich ein.
Eigenlich kann man nur sehr auf Hygiene bedacht vorgehen, oder?
Ich habe jetzt übern Daumen mal so 30 Vögel, die sitzen z.T. noch in Zuchtboxen, etliche JV flattern schon im Flug.
Wir tauschen schon tgl die Näpfe und Tränken, ist klar, die Nestern sind sauber, meine Frau macht sich verrückt.
Sie will partotut keine Naturäste vom Garten, bestellt lieber die teuren Natursitzgelegenheiten bei Vogel-Galeria.
Und, verdammt....ich sehe keine einzige Milbe. Will auch keine sehen.
Vogelhaltung ist doch einfach, oder?
Ich hatte im letzten Frühjahr niicht einmal das Wort Milbe in Verbindugn mit der Aufzucht ansatzweise im Kopf. nur eben diese LSM ,die mich verfolgten, aber dieses Thema war vom Tisch, nun dieses Dilema, weil eine Dame die "Rote" im Käfig hatte.
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Re: Jungvögel und Milben

Beitrag von gartenvogel » 9. April 2017, 20:29

Nur mal als Beispiel: 50 Jahre Vogelhaltung (und mehr..) 2x Milben im Bestand, beide Male Übertragung durch Wildvögel.
Ich schrieb ja schon ...von 50 X in Foren beschriebenen Verdacht auf Milben sind real 5x vorhanden. Die anderen Male war es übermäßige Gefiederpflege am Anfang der Mauser oder auch Stoffwechselstörungen durch falsche Fütterung etc..
Ich habe sicher im Gegensatz dazu 15 X Kokzidien im Bestand gehabt, was aber auch kein Problem ist und sich in 48Std regeln läßt.... da sind Milben auch wiederum wesentlich gefährlicher und benötigen wesentlich länger in der kompletten Beseitigung.
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Re: Jungvögel und Milben

Beitrag von Joschua-Floid » 9. April 2017, 21:13

Gartenfreund,
ich danke dir und werde ab gleich deine entspannte Haltung einnehemen, so wie es immer war, mir war wirklich die Freude etwas vergangen.
Aber als meine Frau las, dass die Viecher am Arm hochkriechen können, war es aus mit der Freude.
Ich konnte auch keinen Nachweis finden, dass es besagten Userin um MIlben handelte.
Ich werde dich kontaktieren, wenn ich milbengeschädigt bin und danke dir. Aber deine Argumente sind so stichhaltig, dass ich nicht anders kann, als mich zurückzulehnen und denken--- Vogelhaltung ist sehr schön. ;))
Wünsche dir eine schöne Woche.
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Re: Jungvögel und Milben

Beitrag von gartenvogel » 9. April 2017, 23:56

Ist sie auch und dazu noch recht leicht, da absolut logisch in ihrer Handhabung.
Gartenvogel
PS Mir ist noch niemals ne Milbe am Arm hochgekrabbelt, da sie tagsüber (rote Vogelmilbe) immer in dunklen Verstecken hocken...und Nachts nehme ich keine Milbenbehandlung vor.

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Re: Jungvögel und Milben

Beitrag von Joschua-Floid » 10. April 2017, 14:41

Ich habe es zwar sehr eilig, aber darin sind wir uns wohl beide einig.
Aber was war das ganze dann?
Bis bald und guten Nachwuchs !!!
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Re: Jungvögel und Milben

Beitrag von Habibuss » 11. April 2017, 19:12

Nochmals es war die rote Vogelmilbe, aber jetzt ist alles bekämpft und die Jungvögel haben heute auch alle das Nest verlassen. Frontline habe ich nun auch im Bestand, sollten die Biester mal wieder kommen. Aber es stimmt schon mir hat auch der Kopf bei den vielen Hinweisen geraucht und die Tabakstangen stinken fürchterlich, weiß auch nicht was die letztendlich bringen sollen. Erst ein Telefonat mit der vk TA brachte Klärung.

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Re: Jungvögel und Milben

Beitrag von Joschua-Floid » 12. April 2017, 18:24

Und was war das Wundermittel welches deine Doktorin vorschlug?
Bin gespannt, da ich auch noch tierärztlichen Beistand genieße, nur so....eben für den Fall der Fälle. ;)
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