War Ihr Vogel auch schon einmal krank und musste zuhause von Ihnen behandelt werden?!

FeFo
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War Ihr Vogel auch schon einmal krank und musste zuhause von Ihnen behandelt werden?!

Beitrag von FeFo » 14. Dezember 2017, 19:51

Wenn ihr Vogel schon einmal krank war und Sie ihn zuhause behandeln mussten, sind Sie hier genau richtig!!

Im Rahmen meiner Doktorarbeit an der Klinik für Vögel, LMU München befasse ich mich genau mit diesem Thema und den Problemen, die entstehen, wenn Ihr Vogel erkrankt und von Ihnen zuhause behandelt werden muss.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich bei diesem spannenden Thema unterstützen und einen Online-Fragebogen beantworten. Die Beantwortung dauert ca. 15-25 Minuten.

Sie finden den Fragebogen unter folgendem Link: http://ww2.unipark.de/uc/therapie-vogel/

Bitte helfen Sie mir und geben diesen Link auch an Ihre vogelbesitzenden Freunde, Verwandte und Bekannte weiter.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Emailadresse: felica.fontaine@campus.lmu.de.


Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Felica Fontaine

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uwe640
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Re: War Ihr Vogel auch schon einmal krank und musste zuhause von Ihnen behandelt werden?!

Beitrag von uwe640 » 15. Dezember 2017, 08:17

.....und ich habe mitgemacht.

Es tut mir leid, aber meine persönliche Meinung zu dem Fragebogen ist weniger gut. Viele oder sogar alle Antwortmöglichkeiten sind immer grundsätzlich eher negativ vorformuliert und auch der Part, welches Verhältnis der Halter zu seinem Vogel hat, zeigt in die falsche Richtung.
Nur weil ich Vögel halte bin ich kein „vereinsamter Mensch“, welcher nur seinen Vogel als Sozialpartner hat.

Für eine Doktorarbeit sind die Antworten zu dem Thema aus meiner Sicht eher weniger geeignet.


....und keiner muß mitmachen, ich tat es auch freiwillig. Die gesamte Befragung ist für mich eher ein Thema von „Tierschützern“, welche GEGEN die Haltung von Tieren ist (z.B. PETA mit seinem mehr als zweifelhaften Ruf etc.)
Uwe
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Re: War Ihr Vogel auch schon einmal krank und musste zuhause von Ihnen behandelt werden?!

Beitrag von Isrin » 15. Dezember 2017, 09:29

Oh, da denkt jemand wie ich!
Ich habe mir den Fragebogen angesehen - aber NICHT mitgemacht.

Was mir eben noch auffällt ist, dass dieser Fragebogen vor Jahren schon einmal eingestellt wurde
Zu finden https://www.vogelforen.de/threads/umfra ... ng.254392/ (inzwischen geschlossen, da von 2015) - auch hier ging es um eine Doktorarbeit.
Gleiche Fragen - 2 Dokotorarbeiten???
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Re: War Ihr Vogel auch schon einmal krank und musste zuhause von Ihnen behandelt werden?!

Beitrag von FeFo » 15. Dezember 2017, 12:27

Hallo Isrin!
Danke für Ihr Feedback!

Nein, es ist ein neuer Fragebogen zu einem neuen Thema, allerdings haben sie Recht; der Fragebogen beinhaltet unter anderem 21 Fragen aus dem Fragebogen von 2015, welchen damals meine heutige Betreuerin Frau Dr. Anne Burmeister erstellt hat.
Sie hat über die Beziehung zwischen Vögeln und Besitzern geschrieben während ich über die Therapie schreibe.

Wir wollen jetzt einfach herausfinden ob und wenn ja, welche Probleme entstehen können, wenn man seinen Vogel zuhause (alleine) therapieren muss. Das Thema wurde in der Humanmedizin schon weitgehendst erforscht aber in der Tiermedizin noch nicht und ich finde es sehr spannend.
Man hat durchaus die Möglichkeit anzukreuzen, dass man keine Probleme hatte. Letztendlich wollen wir Tierärzte darus lernen und unsere Kunden mit ihren Vögeln (die auch während einer Therapie alle ihren eigenen Kopf haben können) besser kennen lernen. Die 21 Fragen zur Mensch-Vogel-Beziehung (eine Seite in meinem neuen Fragebogen) habe ich nochmal mit rein genommen um sie mit der Doktorarbeit von vor zwei Jahren zu vergleichen. Das ist in der Wissenschaft oft so üblich. Und ich finde schon, dass sie auch rein passen, meinen Sie nicht?
Ich freue mich aber trotzdem sehr über ihre Nachricht weil jedes Feedback mir hilft und hoffe ich konnte Ihnen mit meiner Antwort helfen?

Viele Grüsse
Felica Fontaine

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Re: War Ihr Vogel auch schon einmal krank und musste zuhause von Ihnen behandelt werden?!

Beitrag von Isrin » 15. Dezember 2017, 12:36

Ich bedanke mich herzlich für Ihre Aufklärung !

Ich erinnere mich nur an das Wellensittichfoto, welches in beiden Fragebögen identisch ist.
Mag sein, dass Fragen jetzt anders formuliert wurden. Verzeihen Sie mir meine Skepsis - ich bin trotzdem nicht 100%ig überzeugt.
Isrin
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Re: War Ihr Vogel auch schon einmal krank und musste zuhause von Ihnen behandelt werden?!

Beitrag von uwe640 » 15. Dezember 2017, 13:15

....und wenn es um die Therapiemöglichkeiten von Vögeln geht, die zu Hause weiter therapiert werden müssen, dann passt der gesamte Part mit den Fragen zum Verhältnis zu den Vögeln in der jetzigen Form überhaupt nicht und auch die anderen Fragen passen nicht zu der angeblichen Doktorarbeit.
Wie ich schon schrieb, der gesamte Fragenkatalog ist für mich falsch aufgestellt. Wenn ich alles beantworte, wie es mehr oder minder durch die Fragestellung favorisiert wird, kommt als Ergebnis raus, ein vereinsamter Vogelhalter lässt seinen Frust an den Vögeln ab und kann diese nicht ordnungsgemäß, tierschutzgerecht, versorgen und deshalb sollte man die Vogelhaltung verbieten.

Ich bleibe dabei, es ist für mich eine sehr fragwürdige Datenerhebung und „PETA lässt grüßen“
Uwe
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Re: War Ihr Vogel auch schon einmal krank und musste zuhause von Ihnen behandelt werden?!

Beitrag von FeFo » 15. Dezember 2017, 13:47

Hallo Uwe640!

Vielen Dank fürs Mitmachen und für Ihr Feedback.

Ja, Sie haben Recht so ein Fragebogen kann einem erstmal komisch vorkommen. Auch ich musste im Rahmen meiner Doktorarbeit ersteinmal lernen Fragen aus der Sicht eines Soziologen zu stellen. Dafür habe ich sehr viel gelesen. Aber die Gefahr bei so einem Fragebogen ist, das man nicht die "ganze Wahrheit" von den Teilnehmern erfährt weil sie unterbewusst das ankreuzen von dem sie denken, es sei die "richtige" Antwort (des der Bogen anonym ist vergisst man in dem Moment). Ein in der Wissenschaft wohl bewährter Trick ist die Fragen umzudrehen und eine "doppelte Verneinung" rein zu bringen. Das kann dann teilweise leider negativ rüber kommen. Trotzdem hat man immer die Möglichkeit "positiv" zu antworten.

Letztendlich wollen wir Tierärzte aus dem Fragebogen lernen und besser mit unseren Patientenbesitzern kommunizieren lernen. Jeder Mensch und auch jeder Vogel ist anders und oft fehlt die Zeit in der Praxis ganz genau auf die einzelnen einzugehen. Wenn wir aber anhand eines solchen Fragebogens ein bisschen besser rausfinden können, wo eventuell Probleme bestehen, wenn man sein Tier alleine zuhause behandeln muss, haben wir vielleicht die Chance in der Praxis explizieter darauf einzugehen und die richtigen Fragen zu stellen.

Die Fragen zu der Mensch-Vogel-Beziehung kommen einem auch komisch vor. Das kann ich sehr gut verstehen. Es ist aber immer möglich mit "Ich stimme nicht zu" zu antworten oder eben andersrum. Das ist eben auch sehr wissenschaftlich. Ich bitte darum lächelnd über die vielleicht teilweise etwas seltsam wirkenden Formulierungen hinweg zu sehen. ;)

Zu Ihrem letzten Punkt: Ich bin keinesfalls gegen die Haltung von Vögeln. Damit würden wir ja all unsere Kunden verlieren. Natürlich bin ich für eine artgerechte Haltung und Fütterung aber ich denke da bin ich in solch einem Forum nicht die EInzige? :) Ich als Tierärztin möchte genau wie Siem als Vogelhaltern schlicht und einfach, dass es unseren Tieren bei uns zuhause gut geht und auch da freue ich mich wenn ich den Patientenbesitzern mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.

Vielen Dank nochmal für Ihr Feedback und ich hoffe ich konnte Sie ein wenig umstimmen mit meiner Antwort?
Viele Grüsse
Felica Fontaine

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Re: War Ihr Vogel auch schon einmal krank und musste zuhause von Ihnen behandelt werden?!

Beitrag von FeFo » 15. Dezember 2017, 13:52

Isrin hat geschrieben:
15. Dezember 2017, 12:36
Ich bedanke mich herzlich für Ihre Aufklärung !

Ich erinnere mich nur an das Wellensittichfoto, welches in beiden Fragebögen identisch ist.
Mag sein, dass Fragen jetzt anders formuliert wurden. Verzeihen Sie mir meine Skepsis - ich bin trotzdem nicht 100%ig überzeugt.
Sehr gerne. Genau, das Wellensittichfoto durfte ich wieder verwenden. :) Kein Problem.. Skepsis ist normal. Die Grundaussage des Fragebogens wird eine ganz andere sein. Darf ich fragen, warum Sie noch nicht ganz überzeugt sind? Machen Sie denn jetzt mit? :)

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Re: War Ihr Vogel auch schon einmal krank und musste zuhause von Ihnen behandelt werden?!

Beitrag von Isrin » 15. Dezember 2017, 14:55

Nein, ich werde nicht an der Umfrage teilnehmen.
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Re: War Ihr Vogel auch schon einmal krank und musste zuhause von Ihnen behandelt werden?!

Beitrag von uwe640 » 15. Dezember 2017, 15:15

....und ich versuche es gerne nochmals zu erklären. Die Fragen sind zu weit von einer normalen Vogelhaltung entfernt. Im Fragebogen zum Individualverhalten des Vogels gibt es nur 4 Fragen:
1. Zahm
2. Schreckhaft
3. Aggressiv mir gegenüber oder
4. Aggressiv anderen gegenüber
Ok, ich kann überall schreiben, trifft nicht zu, nur was ist das denn für eine Aussage? Was ist mein Vogel in der Auswertung dann, krank?

So geht es durch den ganzen Fragebogen, denn auch die Erkrankungen, die Hauptsymptome, entsprechen nicht einem alltäglichen Geschehen in einer Tierklinik, zumindest nicht laut meinem Tierarzt. Auch die möglichen Erkrankungen, wenn kein Symptom passt, zielen mehr oder minder lediglich auf Haltungsfehler hin.

Hier werden Daten gesammelt, ich selber habe da ja nichts gegen, die ausschließlich gegen eine Vogelhaltung sprechen. Ob ein Tierarzt für oder gegen ist, ob er Tierarzt ist oder nicht, ich habe es nicht geprüft.
Ich kann nur schreiben, dass die Zweifel keinesfalls ausgeräumt sind.

Mit den angeblich wissenschaftlich formulierten Fragen schießt man sich sogleich ein Eigentor, denn bevor ich irgendwas formuliere, egal wie, sollte man schon selber ein wenig Erfahrung haben und die sehe ich hier nicht.

....und wieso findet man über die Doktorantin nichts in der Uni über das Internet
Uwe
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